Macht und Politik

Baroness Kidron erhebt in neuem Buch Vorwurf der „Generationenungerechtigkeit" gegen Tech-Giganten

Wie France 24 berichtet, stuft die britische Oberhausabgeordnete Baroness Beeban Kidron in ihrem neuen Buch „Users" die systematischen Auswirkungen großer Technologiekonzerne auf Kinder als „Generationenungerechtigkeit" ein. Sie fordert, die Tech-Giganten „wieder in ihren Käfig zu sperren", und weist darauf hin, dass die Ursache des Problems in der Art und Weise liege, wie Technologie eingesetzt werde, und nicht in der Technologie selbst.

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TRUTH ERA

Nachdem sie ihre dreißigjährige Karriere als Filmemacherin aufgegeben hat, widmet die britische Oberhausabgeordnete Baroness Beeban Kidron ihre gesamte Energie dem Kampf gegen die großen Technologiekonzerne. Wie France 24 berichtet, stuft Kidron in ihrem neuen Buch „Users – Wie die Tech-Giganten die Kontrolle an sich reißen und wie man sich zur Wehr setzt" die anhaltenden Auswirkungen von Technologieplattformen auf Kinder als „generational injustice against children" (Generationenungerechtigkeit gegenüber Kindern) ein. France 24 bezeichnet sie als „eine der weltweit führenden Aktivistinnen gegen die Ausweitung des Einflusses der Tech-Giganten".

„Wir müssen die Tech-Giganten wieder in ihren Käfig sperren", erklärte Kidron im Interview mit Stuart Norval von France 24. Gleichzeitig stellte sie klar, dass die Ursache des Problems nicht in der Technologie selbst liege, sondern in der Art und Weise, wie sie eingesetzt werde – eine Äußerung, die ihre Kritik auf die Geschäftsmodelle und Governance-Strukturen der Tech-Konzerne lenkt und nicht auf die technologischen Werkzeuge selbst.

Der Wandel von einer weltweit bekannten Filmemacherin zur Verfechterin von Technologieregulierung verleiht Kidrons Engagement eine besondere Überzeugungskraft. Drei Jahrzehnte in der Film- und Medienbranche haben ihr ein tiefes Verständnis von Erzählstrukturen, Aufmerksamkeitswettbewerb und der Psychologie des Publikums vermittelt – Erfahrungen, die sie nun nutzt, um die systematischen Auswirkungen digitaler Plattformen auf Minderjährige zu analysieren. Wie France 24 berichtet, hat der Beitrag vorab Interviewcharakter; Kidron ging in der Sendung nicht näher auf konkrete Regulierungswege und politische Empfehlungen ein. Entsprechende Inhalte sollen erst nach Erscheinen des neuen Buches weiter dargelegt werden.

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