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Infantino blockiert bei Wiederwahl: Frankreich verweigert Unterstützung, europäische Fußballverbände ziehen Rückendeckung zurück

Der französische Fußballverband hat am Donnerstag angekündigt, Gianni Infantino nicht mehr für die Wiederwahl zum Präsidenten des Weltfußballverbands FIFA zu unterstützen. Damit liegt er auf einer Linie mit den belgischen, italienischen, schottischen, schwedischen und walisischen Fußballverbänden, die ihre Unterstützung ebenfalls öffentlich zurückgezogen haben. Mit Blick auf die Wahl im März 2027 sieht sich Infantino, der die größte Sportorganisation der Welt führt, mit einem kollektiven Druck d

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Der französische Fußballverband hat am Donnerstag angekündigt, den amtierenden FIFA-Präsidenten Gianni Infantino nicht mehr für die Wiederwahl zu unterstützen. Wie France 24 berichtet, deckt sich die Haltung des französischen Verbandes mit derjenigen anderer europäischer Fußballverbände wie Belgien, Italien, Schottland, Schweden und Wales, die ihre Unterstützung für Infantino ebenfalls öffentlich zurückgezogen haben. Die Wahl des FIFA-Präsidenten ist für März 2027 angesetzt.

Die Fußballverbände Belgiens, Italiens, Schottlands, Schwedens und Wales hatten bereits zuvor öffentlich angekündigt, ihre Unterstützung für Infantino zurückzuziehen; mit der Stellungnahme des französischen Verbandes wächst dieses Lager nun weiter. Dass mehrere europäische Verbände nacheinander klar Position beziehen, erzeugt einen kollektiven Druck auf Infantinos Wiederwahl.

Seit seiner Wahl im Jahr 2016 und seiner Wiederwahl 2019 hat Infantino die FIFA zu einer hochgradig kommerzialisierten globalen Marke geformt. Unter seiner Führung hat sich die Zusammenarbeit zwischen der FIFA und den Golfstaaten deutlich vertieft: Die Fußballweltmeisterschaft 2022 fand in Katar in Nahost statt, und souveräne Vermögensfonds der Golfregionen stiegen in zahlreiche Sponsoring- und Übertragungsvereinbarungen ein. Diese Arrangements haben der FIFA zwar beträchtliche Einnahmen beschert, werfen jedoch anhaltend Fragen zur engen Verflechtung von Sportführung und geopolitischem Kapital auf.

Die Stellungnahme des französischen Fußballverbands ist die jüngste Fußnote in dieser Kontroverse. Als Mitglied mit erheblichem Gewicht in der europäischen Fußballlandschaft stellt die klare Weigerung Frankreichs, Unterstützung zu gewähren, einen substantiellen Schlag gegen Infantinos Wiederwahlplanung dar. Dass die Verbände Belgiens, Italiens, Schwedens und anderer Länder nachgezogen haben, bedeutet, dass diese Welle des Rückzugs der Unterstützung keine isolierte Aktion ist, sondern auf eine klare kollektive Positionierung hindeutet.

Der Bericht von France 24 liegt in Form von Videoauszügen vor und nennt keine konkreten Beweggründe für den Rückzug der Unterstützung durch die jeweiligen Verbände; auch die FIFA oder Infantino selbst haben sich bisher nicht öffentlich geäußert. Worauf sich die tatsächliche Unzufriedenheit dieser Verbände konkret richtet – auf die Führungsausrichtung, das Modell der kommerziellen Zusammenarbeit oder auf tieferliegende Fragen der Machtverteilung –, bleibt derzeit unklar.

Da der Wahltermin im März 2027 näher rückt, muss Infantino angesichts des verlorenen Rückhalts mehrerer europäischer Länder ein neues Bündnis für seine Wiederwahl schmieden. Der kollektive Rückzug der europäischen Verbände in dieser Runde wird ein entscheidender Indikator sein, um die künftige Machtverteilung innerhalb der FIFA zu beobachten.

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