Welt und Sicherheit

Sudans RSF verüben Drohnenangriff auf Gericht in Nord-Kordofan – mindestens 13 Tote

Wie Al Jazeera berichtet, haben die sudanesischen Rapid Support Forces (RSF) mit einer Drohne ein Gericht in Nord-Kordofan angegriffen und dabei mindestens 13 Menschen getötet und mehr als 20 verletzt. Der Bericht weist darauf hin, dass die paramilitärische Gruppe in letzter Zeit den Einsatz von Drohnen in den von den sudanesischen Streitkräften kontrollierten Gebieten deutlich verstärkt hat.

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Die sudanesischen Rapid Support Forces (RSF) haben am 9. ein Gericht in Nord-Kordofan mit einer Drohne angegriffen und dabei mindestens 13 Menschen getötet und mehr als 20 verletzt. Al Jazeera berichtete unter Berufung auf lokale Quellen über den Vorfall.

Die Rapid Support Forces sind eine paramilitärische Gruppe, die sich seit Längerem im Konflikt mit den sudanesischen Streitkräften (SAF) befindet. Laut dem Bericht von Al Jazeera hat die Gruppe in letzter Zeit den Einsatz von Drohnen in den von den sudanesischen Streitkräften kontrollierten Gebieten deutlich verstärkt; der Angriff auf das Gericht ist der jüngste Schlag im Rahmen dieser Offensive. Als Einrichtung der Justiz und der öffentlichen Daseinsvorsorge untergräbt die Zerschlagung des Gerichts unmittelbar die verbliebenen zivilen Verwaltungskapazitäten in den Konfliktgebieten und setzt gewöhnliche Bürger, die dort Angelegenheiten erledigen, tödlichen Risiken aus.

Die Opferzahlen stammen derzeit von lokalen Quellen; dem Bericht von Al Jazeera zufolge bleibt eine unabhängige Überprüfung begrenzt, und die genauen Motive sowie die Befehlskette hinter dem Angriff wurden bislang nicht öffentlich dargelegt.

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