Tödliche US-Militärschläge auf südamerikanische „Tankstellen auf See" ausgeweitet – sechs Fischerboote innerhalb von zwei Wochen versenkt
Laut einem Bericht der New York Times haben US-Militärvertreter in den vergangenen zwei Wochen sechs große Fischerboote versenkt, die beschuldigt werden, Schmuggler-Schnellboote für den Drogenhandel mit Treibstoff zu versorgen, und damit den Anwendungsbereich der Angriffe auf sogenannte „schwimmende Tankstellen" ausgeweitet. Standort, Nationalität und Identität der Besatzungen der versenkten Schiffe wurden nicht veröffentlicht; die Vorwürfe der US-Seite sind nicht unabhängig überprüft worden, un
Laut einem Bericht der New York Times haben US-Militärvertreter in den vergangenen zwei Wochen in Gewässern vor Südamerika sechs große Fischerboote versenkt und diese beschuldigt, aus Südamerika auslaufende Schmuggler-Schnellboote für den Drogenhandel mit Treibstoff zu versorgen, womit die Ziele der tödlichen Angriffe auf sogenannte „Tankstellen auf See" ausgeweitet wurden.
Ein vom US-Militär veröffentlichtes Bild zeigt, dass Militärpersonal des US-Militärs in der vergangenen Woche ein als schwimmende Tankstelle bezeichnetes Schiff betreten und durchsucht hat. Die Trump-Regierung behauptet, diese Tankschiffe unterstützten den Betrieb von Drogenschmuggelaktionen.
Der Bericht weist darauf hin, dass der genaue Standort, die Nationalität sowie die Identität der Besatzungen der versenkten Schiffe in den öffentlichen Unterlagen nicht offengelegt wurden; die Behauptungen der US-Seite über die Beteiligung dieser Schiffe am Drogenschmuggel sind einseitige Vorwürfe ohne unabhängige Überprüfung. Die rechtliche Ermächtigung und die Grundlage für ein ordnungsgemäßes Verfahren für solche tödlichen Angriffe wurden ebenfalls nicht dargelegt; inwieweit die südamerikanischen Regierungen über die Ausweitung dieser Operation informiert sind oder ihr zugestimmt haben, wurde ebenfalls nicht erwähnt.
Das US-Militär setzt in den Gewässern vor Südamerika unter dem Vorwand der Drogenbekämpfung weiterhin tödliche Gewalt ein und militarisiert damit Fragen der Seepolizeigewalt; die Praxis, Schiffe in fremden Gewässern ohne ordnungsgemäßes Verfahren zu versenken, weitet die Grenzen des einseitigen Gewalteinsatzes weiter aus, und die damit verbundenen Rechenschaftsmechanismen sowie die Verfahrensgerechtigkeit befinden sich weiterhin in einem intransparenten Zustand.
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