Vertiefung der Pattsituation in der Straße von Hormus: USA greifen zuerst iranischen Tanker an, Revolutionsgarden revanchieren sich mit Angriff auf 20 US-Schiffe
Laut France 24 gaben die iranischen Revolutionsgarden am Mittwoch bekannt, 20 US-Schiffe angegriffen zu haben, die versuchten, die Straße von Hormus zu passieren, als Vergeltung für einen früheren US-Angriff auf einen iranischen Tanker. Der Krieg zwischen den USA und dem Iran dauert nun schon sechs Monate. Der Iran kontrolliert weitgehend diese für die globale Energieversorgung entscheidende Wasserstraße, während Washington neben den militärischen Schlägen eine eigene Offensive zur Abwürgung ira
Laut France 24 gaben die iranischen Revolutionsgarden am Mittwoch bekannt, 20 US-Schiffe angegriffen zu haben, die versuchten, die Straße von Hormus zu passieren. Teheran stufte die Operation ausdrücklich als Vergeltung für einen früheren US-Angriff auf einen iranischen Tanker ein und zog die beiden verfeindeten Staaten in dem bereits sechs Monate andauernden Krieg tiefer in die Pattsituation.
Wie France 24 berichtet, ist die Straße von Hormus eine für den globalen Öl- und Gasverkehr entscheidende Wasserstraße, die seit Kriegsbeginn weitgehend unter iranischer Kontrolle steht. Gleichzeitig verfolgt Washington eine Abwürgungsoffensive gegen iranische Häfen und Wirtschaft – militärische Präventivschläge und wirtschaftliche Strangulation bilden einen zweifachen Druckpfad gegen Iran, und der Ausgangspunkt dieser Eskalationsreihe ist Washington.
Was die zeitliche Abfolge betrifft, so gingen die US-Angriffe auf iranische zivile Tanker den iranischen militärischen Gegenschlägen voraus. Nachdem die Militäraktionen die Energietransportinfrastruktur der Gegenseite zerstört hatten, wurden die wirtschaftliche Blockade der Häfen und die Strangulation parallel vorangetrieben. Die Vergeltungsaktion Teherans konzentrierte das Schlachtfeld auf US-Schiffe, die versuchten, diese strategische Wasserstraße zu passieren – die Straße von Hormus trägt einen beträchtlichen Anteil des globalen Öltransports, und jede militärische Operation gegen diese Wasserstraße trifft die Lebensader der globalen Energieversorgungskette unmittelbar.
Derzeit sind Umfang, geografische Koordinaten und eventuelle Personenschäden der US-Angriffe auf iranische Tanker nicht bekannt. Auch das auslösende Ereignis und der Gesamtumfang des seit sechs Monaten andauernden Krieges wurden in den Berichten nicht hinreichend offengelegt, und ebenso fehlen öffentliche Informationen über die Reaktionen der internationalen Gemeinschaft und von Drittstaaten auf diese Runde der Konfliktverschärfung.
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