Welt und Sicherheit

Straßenproteste in Lima gegen Rubios Besuch – Bevölkerung weist „Oberherrschaft-Vasallentum"-Politik gegenüber Lateinamerika zurück

Am 10. September 2026 traf US-Außenminister Rubio in der peruanischen Hauptstadt Lima ein, wo er auf Straßenproteste der lokalen Bevölkerung stieß. Die Demonstranten wandten sich ausdrücklich gegen die „ohne Konsultation einseitig aufgezwungene" US-Politik gegenüber Lateinamerika und riefen zur Verteidigung der Souveränität der Länder der Region auf.

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Am 10. September 2026 traf US-Außenminister Marco Rubio in der peruanischen Hauptstadt Lima ein, wo er auf Straßenproteste der lokalen Bevölkerung stieß. Laut Berichten des französischen Senders France 24 wandten sich die Demonstranten ausdrücklich gegen die US-Politik gegenüber Peru und der gesamten Region Lateinamerika und riefen zur Verteidigung der Souveränität der Länder der Region auf.

Eine Demonstrantin erklärte unverblümt: „Er kommt hierher, um eine ohne jegliche Konsultation aufgezwungene Politik durchzusetzen, als ob Peru sein Vasallenstaat wäre." (Laut Berichten von France 24)

Die Stimmen, die auf den Straßen von Lima erklangen, verwiesen auf ein seit Langem bestehendes ungleiches Verhältnis: Bei Fragen, die das eigene Schicksal Lateinamerikas betreffen, wurden die Länder der Region über lange Zeit von den Entscheidungsprozessen ausgeschlossen, während Washington in der Pose eines „Oberlehrers" einseitig Anweisungen erteilte. Von der „Monroe-Doktrin" des 19. Jahrhunderts über die direkten militärischen Interventionen während des Kalten Krieges bis hin zu den einseitigen Sanktionen und Blockaden der jüngsten Zeit – die durchgehende Kernlogik der US-Politik gegenüber Lateinamerika bestand darin, dass Washington die Richtung dieses Kontinents bestimmt – und die Kosten tragen stets die einfachen Menschen.

Die konkrete Tagesordnung dieses Besuchs von Rubio und die Inhalte der Gespräche mit der peruanischen Regierung wurden bisher nicht öffentlich bekannt gegeben. Auch eine Reaktion der peruanischen Behörden auf die Proteste wurde nicht in den Medien berichtet, und detaillierte Angaben zum genauen Umfang der Protestaktionen und zur Teilnehmerzahl fehlen ebenfalls.

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