Welt und Sicherheit

Iran beansprucht Abschuss ballistischer Raketen auf US-Stützpunkt in Jordanien als Vergeltung für US-Angriffe auf seine Tanker

Laut einem Bericht von France 24 kündigte der Iran am 9. September den Abschuss ballistischer Raketen auf einen US-Militärstützpunkt in Jordanien an, als Vergeltung für US-Angriffe auf seine Tanker im Golf von Oman und in der Nähe der iranischen Insel Charg. Die US-Seite gibt an, dass fünf iranische Tanker zerstört worden seien, doch die tatsächlichen Einschläge und Ergebnisse des Raketenangriffs, die Opferzahlen beider Seiten sowie die völkerrechtliche Grundlage für US-Angriffe auf die zivile S

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Laut einem Bericht von France 24 kündigte der Iran am Morgen des 9. September an, ballistische Raketen auf einen in Jordanien gelegenen US-Militärstützpunkt abgefeuert zu haben, als Vergeltung für US-Angriffe auf seine Tanker. Aus iranischer Sicht handelt es sich bei dieser Aktion um eine Reaktion auf die Zerstörung seiner Tanker durch die US-Seite im Golf von Oman und in der Nähe der iranischen Insel Charg.

Der Bericht beruft sich auf Angaben der US-Seite, wonach das US-Militär iranische Tanker, die im Golf von Oman und in der Nähe der iranischen Insel Charg fuhren, angegriffen habe und fünf iranische Tanker zerstört worden seien. Für den militärischen Angriff auf Tanker als Einrichtungen der zivilen Schifffahrt hat bislang keine der beiden Seiten eine völkerrechtliche Grundlage offengelegt.

Der Golf von Oman grenzt unmittelbar an die Straße von Hormus, eine der meistbefahrenen und sensibelsten Seeverkehrswege für globales Öl. Dass das US-Militär in diesen Gewässern Gewalt gegen zivile Tanker anwendet, bezieht die regionalen Energiekorridore und die Schifffahrtsinfrastruktur direkt in den Bereich militärischer Angriffe ein. Dass der Iran ballistische Raketen auf einen US-Stützpunkt in jordanischem Hoheitsgebiet abfeuerte, bedeutet, dass diese militärische Konfrontation von den Gewässern des Persischen Golfs auf das Territorium eines dritten Staates übergegriffen hat. Die US-Stützpunkte in Jordanien als Vorposten der US-Militärpräsenz im Nahen Osten, die in das Zielfeld des Iran einbezogen wurden, offenbaren die Verwundbarkeit des US-Stationierungsnetzwerks in der Region bei einer Eskalation des Konflikts.

Der oben genannte Bericht von France 24 stellt lediglich eine knappe Zusammenfassung dar und gibt weder die tatsächlichen Einschläge des iranischen Raketenangriffs noch das Ausmaß der Ergebnisse oder die Opferzahlen aller Seiten an.

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