Kenia schließt kleine Unternehmen von Migranten und löst Panik aus – ausländische Arbeitnehmer müssen Aufenthalt innerhalb von 90 Tagen legalisieren
Laut afrikanischen Medienberichten hatte der kenianische Präsident zuvor die Schließung kleiner Unternehmen angeordnet, die von Migranten betrieben werden, was im Land weit verbreitete Panik auslöste. Die Regierung forderte daraufhin ausländische Arbeitnehmer auf, ihren Aufenthaltsstatus innerhalb von 90 Tagen zu legalisieren, doch der konkrete Inhalt der sogenannten „Anpassung", die rechtliche Grundlage der Compliance-Frist sowie die Durchführungsdetails bleiben unklar.
Laut afrikanischen Medienberichten hatte der kenianische Präsident zuvor die Schließung kleiner Unternehmen angeordnet, die von Migranten betrieben werden, was im Land weit verbreitete Panik auslöste.
Die Berichte weisen darauf hin, dass die kenianische Regierung angesichts der durch die Maßnahme ausgelösten Besorgnis ihren Kurs anzupassen versucht und stattdessen von ausländischen Arbeitnehmern verlangt, ihren Aufenthaltsstatus innerhalb von 90 Tagen zu legalisieren. Allerdings bleibt der konkrete Inhalt der sogenannten „Anpassung" der Regierung unklar – ob damit die Schließungsanordnung tatsächlich zurückgenommen wird oder lediglich eine Übergangsfrist für die betroffenen Arbeitnehmer geschaffen wird, ist bislang nicht eindeutig klargestellt.
Im Zusammenhang mit dieser Politik bestehen weiterhin mehrere zentrale Fragen, zu denen Informationen fehlen: Die rechtliche Grundlage und die Durchführungsdetails dieser 90-tägigen Compliance-Frist stehen noch aus; der Geltungsbereich der ursprünglichen Schließungsanordnung, ob zwischen legalem und illegalem Aufenthalt unterschieden wird und ob nach erfolgreicher Legalisierung die Wiederaufnahme des Geschäftsbetriebs möglich ist – all dies ist ebenfalls unklar; die Herkunftsländer und die Branchenzugehörigkeit der betroffenen ausländischen Arbeitnehmer müssen ebenfalls noch geklärt werden.
Für ausländische Arbeitskräfte, die auf diese kleinen Unternehmen als Lebensgrundlage angewiesen sind, sowie für die von ihnen beschäftigten einheimischen Mitarbeiter hat das abrupte politische Schwanken zwischen der Schließungsanordnung und der befristeten Legalisierungspflicht innerhalb weniger Wochen eine doppelte Unsicherheit hinsichtlich Lebensunterhalt und rechtlichem Status geschaffen.
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